AMiR Altersmanagement im Rettungsdienst – den Herausforderungen des demografischen Wandels wirkungsvoll begegnen

Der Handlungsbedarf ist offensichtlich, denn alternde Belegschaften in den Rettungsdiensten können bei nicht zu erwartenden abnehmenden Problemlagen schnell zu einem wirtschaftlichen Risikofaktor werden, der durch folgende Faktoren charakterisiert werden kann: partieller Arbeitskräftemangel, Arbeitskräfteverteuerung, erhöhte krankheitsbedingte Fehlzeiten, Zunahme an Mitarbeitern mit Leistungseinschränkungen, verringerte Personaleinsatzflexibilität und Knowhow-Lücken. Investitionen in Förderung und Erhalt von Gesundheit und Arbeitsfähigkeit bringen somit langfristig Wettbewerbsvorteile sowie beträchtliche Kosteneinsparungen und Produktivitätsgewinne mit sich. Diese betriebswirtschaftlichen Vorteile gilt es ebenso zu sichern wie die Beschäftigungsfähigkeit der Rettungsdienstmitarbeiter. Angesichts der inzwischen zunehmenden Ausschreibungspraxis bei der Vergabe von Rettungsdienstleistungen drohen ansonsten die Schließung von Diensten und damit der Verlust von Beschäftigung.

Laufzeit:

01.01.2013 – 30.08.2013 (Qualifizierungsphase)

Projektträger:

Deutsches Rotes Kreuz Landesverband Westfalen-Lippe e.V.. Koordinierungsstelle: Institut für Bildung und Kommunikation. Das Projekt wurde gefördert durch den Europäischen Sozialfonds (ESF)

Mitwirkung von dialogo:

Partner (führte fast 30 Trainingstage im Rahmen der Ausbildung von Fachexperten der Rettungsdienste durch)