A-Flex: Wettbewerbsvorteile schaffen durch altersflexible Arbeitssysteme

Der Anteil der älteren Beschäftigten an der Erwerbsbevölkerung wird in den nächsten Jahren kontinuierlich ansteigen. Für Unternehmen sind jedoch Frühverrentung und Einrichtung von Schonarbeitsplätzen mittel- und langfristig wenig geeignet darauf zu reagieren, im Gegenteil: aufgrund der in diesem Zusammenhang zu erwartenden Verknappung von Fachkräften, insbesondere in klein- und mittelständischen Unternehmen, kann auf das Potenzial älterer Beschäftigter zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit im globalen Markt kaum mehr verzichtet werden. Das Ministerium für Arbeit und Gesundheit NRW hat daher die Kooperationspartner Bit e.V., bao, RKW NordWest w.V und dialogo beauftragt, in einem Forschungsprojekt, Antworten auf folgende brennende Fragen zu entwickeln:

  • Wie können Potenziale älterer Beschäftigter optimal genutzt, aufrechterhalten und entwickelt werden.
  • Wie sollen Arbeitssysteme gestaltet sein, damit ältere und jüngere Beschäftigte möglichst flexibel miteinander arbeiten können?
  • Wie kann sichergestellt werden, dass dabei die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens nicht aus dem Blick gerät?

Im Rahmen des Projektes werden dazu branchenspezifisch altersflexible Arbeitssysteme konzipiert und geeignete Instrumente entwickelt, die die Unternehmen rechtzeitig auf vorhandene Schwachstellen hinweisen.

Laufzeit:

01.01.2005 – 31.12.2005

Projektträger:

Das Projekt wurde gefördert durch das Land NRW und den Europäischen Sozialfonds (ESF).

Projektträger war das BIT, Bochum

Mitwirkung von dialogo:

Kooperationspartner